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"Visions4aNewEurope"
European Summer Course 2022

Der diesjährige ESC mit dem Titel "Visions4aNewEurope" mit fast 40 Teilnehmer:innen aus 21 Nationen fand in diesem Jahr endlich wieder vor Ort an der Europäischen Akademie Otzenhausen statt. Der ESC richtet sich an junge, aktive und aufgeschlossene Studierende, die sich für die Europäische Union und ihre aktuellen Herausforderungen interessieren und wird vom Europa-Institut in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) und der ASKO Europa-Stiftung organisiert und finanziell unterstützt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Auswärtigen Amts. 

 

Vom 1. bis 10. August 2022 diskutierten die Teilnehmer:innen die rechtliche, politische und ökonomische Entwicklung der EU, hörten spannende Vorlesungen zu Themen wie Europäischer Integration, Menschenrechten und europäischem Datenschutz und wendeten ihr erlerntes Wissen in Simulationen an. Daneben standen Exkursionen nach Luxemburg, Straßburg, Trier sowie ans Europa-Institut nach Saarbrücken auf dem Plan. 

Der erste Tag startete mit einer Einführung in die Europäische Integration durch Dr. Mareike Fröhlich und Jana Stehlíková. Zudem hielt Justine Bitam ein Seminar zum Thema „Intercultural communication“. Am zweiten Tag konnten die Teilnehmer:innen ihre Kenntnisse über die Europäische Union vertiefen anhand spannender Beiträge über die politischen Ziele der Union sowie den institutionellen Aufbau, gehalten von Sebastian Zeitzmann. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmer mit MEP Karsten Lucke über die Rolle des Europäischen Parlaments in der EU. Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Menschenrechte und fand am Europa-Institut statt. Professor Thomas Giegerich führte in das Menschenrechtsschutzsystem ein und die Teilnehmer:innen waren in der darauffolgenden Case Study gefordert, das erlernte Wissen anzuwenden. Zudem hatten die Studierenden Zeit, Saarbrücken zu erkunden, bevor es wieder zurück nach Otzenhausen ging. 

Am nächsten Tag unternahmen die Teilnehmer:innen einen Ausflug ins benachbarte Frankreich, um im schönen Straßburg den Europarat und das Europäische Parlament zu besuchen und anschließend eine Stadtführung zu machen. Am Freitag diskutierten die Teilnehmer:innen mit Professor Roman Petrov und Professor Tetiana Kyselova über den Ukrainekrieg, bevor Alexander Metternich mit den Studierenden den Keltischen Ringwall Otzenhausen besuchte. 

Am Samstag stand schon der nächste Ausflug auf dem Plan. Nach einem Vortrag von Professor Joachim Schild über die Rolle Deutschlands und Frankreichs in der Europäischen Integration ging es weiter nach Trier und anschließend zu einem Wine Tasting in Longuich.  

Thematisch befassten sich die Teilnehmer:innen am Sonntag dann mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Datenschutz in der EU mit Vorträgen von Dr. Marian Feist und Professor Darko Samardzic, bevor die Woche bei einem gemütlichen Barbecue ausgeklungen ist. 

Am darauffolgenden Montag ging es dann zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg, wo die Studierenden im Anschluss auch mit Dr. Sybille Seyr und Professor Anna-Lena Högenauer über die Zukunft Europas und Euroskeptizismus diskutieren konnten. Dienstags konnten die Teilnehmer:innen dann ihr erlerntes Wissen in einer weiteren Simulation anwenden und noch einmal vertiefen.  

Am letzten Tag präsentierte Jelisaveta Puac von der Abteilung für die tschechische EU-Ratspräsidentschaft, Büro der tschechischen Regierung einen Ausblick auf die Zukunft Europas mit dem Vortrag “Quo vadis, EU?”. Die Zukunft Europas wurde beleuchtet, Ideen ausgetauscht, aber auch die Hürden besprochen, die die Europäische Union zu bewältigen hat und hat aufgezeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen, die vielleicht eines Tages die Zukunft Europas mitformen werden, zusammen zu bringen.  

 

In diesem Sinne möchte sich das Team des diesjährigen ESCs von Herzen bei allen teilnehmenden Studierenden und Vortragenden für ihr Engagement und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bedanken! Wir freuen uns schon auf den ESC 2023! 

VonEI-Mag

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